Ich liebe Comics. Ich lese sie bereits seit sehr langer Zeit und kann mich noch daran erinnern, als Comic-Hefte noch 1 DM kosteten. Damals hieß Aquaman noch Wassermann und Green Lantern war die Grüne Leuchte. Farben wurden sehr grob gerastert und es gab keine Verläufe und Farbexplosionen, wie sie inzwischen gang und gäbe sind.

Einstiegsdrogen waren „Tim und Struppi“ und das lustige Taschenbuch. In jenen Tagen war das Taschenbuch noch etwas ganz Besonderes. Ein neuer Asterix-Band wurde sehnsüchtig erwartet  und die Abenteuer von Superboy mit der Legion der Superhelden ließen mir die Kinnlade herab hängen. Es gab Lucky Luke, Dick und Doof, Fix und Foxi, Sammy und Jack, die Schwarzen Falken, Frankensteins Monster, Die Gruft von Dracula, Der Planet der Affen, Illustrierte Klassiker, später X-Men, die Fantastischen Vier, Tarzan und natürlich die Spinne. Man las über die Grüne Laterne (heute Green Lantern) und den Blitzmann (heute Flash). Daredevil wurde in jenen Tagen noch Devilman genannt. Comic-Magazine waren Trumpf: ZACK war toll, Primo mindestens ebenso aufregend. Und das gute alte Kobra darf auch nicht vergessen werden, galt es doch hier Trigan, Storm und Archie zu entdecken. Hefte, Taschenbücher, Sammelbände versüßten einem den Tag. Ein Stapel davon und der Tag war gerettet. Unter dem Strich sollen Comics – und da nehme ich auch Mangas etc. nicht aus – unterhalten, spannend sein, eben ein bißchen Action, Comedy oder Science Fiction und anderes in einem schönen Einband. Es darf auch Tiefe haben, eine Botschaft auch, informativ sein, aber auch einfach überragend gezeichnet sein. Was sich am Ende in einem Comic befindet, dafür gibt es kein Rezept, für den Erfolg der Publikation noch weniger. Wenn euch mein Blog gefällt könnt ihr gerne einen Kommentar da lassen…

Euer Merlin